Lieferantenangebot-PDF in ein eigenes Kundenangebot übertragen.
Ein Lieferantenangebot enthält Einkaufspreise und technische Positionen. Ihr Kunde braucht Ihre Leistung, Verkaufspreise und Montage. Hier sehen Sie, wie Sie die Angaben prüfen, eigene Kalkulationsregeln anwenden und daraus ein freigabefähiges Kundenangebot vorbereiten.
Die Arbeitsweise von Buzzard im Überblick.
Illustrativer Film. Der konkrete Funktionsumfang wird vor der Einrichtung geklärt.
Arbeitsablauf
Einkaufsangebot und Verkaufsangebot auseinanderhalten
Ein PDF vom Fenster- oder Materiallieferanten ist noch kein eigenes Kundenangebot. Prüfen Sie Positionsnummern, Varianten, Maße, Mengen, Rabatte, Zuschläge, Fracht und Gültigkeit. Fassen Sie zusammen, was in Ihrem Kundenpreis enthalten sein soll: Material, Lieferung, Montage, Demontage, Entsorgung und weitere Nebenleistungen.
Übernehmen Sie technische Beschreibungen nur nach fachlicher Prüfung. Interne Einkaufspreise und Rabatte bleiben getrennt von den sichtbaren Kundenpositionen. Ein fehlendes Maß oder widersprüchliche Menge darf nicht durch KI geraten werden.
Arbeitsablauf
Der Ablauf vom PDF zum geprüften Entwurf
- Quelle sichern: Lieferant, Angebotsnummer, Datum und gültige Version festhalten.
- Positionen prüfen: Artikel, Varianten, Mengen, Einheiten und Nettobeträge mit dem Original abgleichen.
- Kalkulation anwenden: Ihren freigegebenen Aufschlag oder Ihre Margenregel verwenden; Nebenkosten nicht doppelt erfassen.
- Eigene Leistungen ergänzen: Montage, Anfahrt, Rückbau und Entsorgung nach Ihren Ansätzen hinzufügen.
- Kundentext erstellen: Leistungen und Ausschlüsse verständlich beschreiben, ohne interne Einkaufskonditionen offenzulegen.
- Freigeben: Kunde, Maße, Mengen, Preise, Lieferbedingungen und Leistungsumfang prüfen.
Nachvollziehbares Beispiel
Rechenbeispiel: drei Fenster plus Montage
Fiktives Lernbeispiel, netto; keine Marktpreise. Angenommen, das geprüfte Lieferantenangebot enthält drei Fenster zu je 600 € sowie 120 € Fracht. Die Einkaufskostenbasis beträgt 1.920 €. Ein angenommener Materialaufschlag von 25 % ergibt 480 €; die Material-Verkaufssumme beträgt 2.400 €.
| Kundenposition | Rechenannahme | Summe |
|---|---|---|
| Fenster einschließlich kalkulierter Fracht | 1.920 € × 1,25 | 2.400 € |
| Montage | 8 h × 70 € | 560 € |
| Demontage und Entsorgung | angenommene Pauschale | 180 € |
| Gesamt netto | 2.400 + 560 + 180 | 3.140 € |
Die Montagezeit ist eine gesetzte Annahme, keine automatische Berechnung aus dem PDF. Der Materialaufschlag von 25 % entspricht 20 % Anteil an der Material-Verkaufssumme, nicht an der gesamten Angebotsmarge. Umsatzsteuer und konkrete Vertrags-/Leistungsangaben kommen erst nach fachlicher Prüfung hinzu.
Arbeitsablauf
Wo Fehler entstehen
Rabatt auf Listenpreis, Skonto und Endpreis sind nicht dasselbe. Fracht kann pro Lieferung statt pro Position gelten. Stück und laufende Meter dürfen nicht verwechselt werden. Prüfen Sie Sondermaße, Zubehör, Gültigkeit und alternative Ausführungen gegen die Originalposition.
Ein positionsweiser Quellenbezug hilft bei der Kontrolle: Jede übernommene Angabe verweist auf die betreffende Lieferantenposition. Unleserliche PDFs und fehlende Informationen bleiben offene Punkte.
Arbeitsablauf
Was heute verfügbar ist
Diese Seite erklärt einen fachlichen Prozess; sie enthält keinen Upload und keinen öffentlichen PDF-Generator. Handwerker-OS wird bereits genutzt und unterstützt die kaufmännische Angebotsvorbereitung mit Artikeln und Preisen. Die spezifische Kette „beliebiges Lieferanten-PDF → eigenes Angebot mit Montage“ ist damit noch nicht als fertige automatische Funktion belegt.
Im Erstgespräch können wir den Ablauf mit einer freigegebenen Beispielvorlage und Ihren Regeln abgrenzen. Erst nach Prüfung stehen unterstützte Formate, Ergebnis und Einrichtungsaufwand fest.
Der nächste Schritt mit Handwerker-OS
Handwerker-OS ist das eigene Branchen-Betriebssystem von Buzzard und wird bereits von Kunden genutzt. Kunden- und Projektakten, Angebots- und Rechnungsvorbereitung bilden den Ausgangspunkt. Welche Eingänge, Artikel, Preise und Freigaben Ihr Betrieb nutzt, wird bei der Einrichtung festgelegt. Eine Anbindung an beliebige Fremdsoftware ist damit nicht zugesagt.
Eine Ergänzung Ihres Bestandssystems und ein Wechsel zum eigenen OS sind unterschiedliche Entscheidungen. Wir klären den gewünschten Startumfang, Datenwege, Prüfung und Einrichtung an Ihrem Ablauf.
Daten und Zugriffe vor dem Start klären
Für die erste Kontaktaufnahme genügt eine Beschreibung des Engpasses ohne vertrauliche Unterlagen oder Zugangsdaten. Vor einem Pilot werden Datenarten, eingesetzte Dienste, Verarbeitung, Zugriff und notwendige Vereinbarungen konkret geklärt. Eine pauschale Datenschutzgarantie wird aus dem Hosting nicht abgeleitet.
Häufige Fragen
Kann ich ein Lieferanten-PDF einfach an den Kunden weiterreichen?
Es enthält in der Regel Einkaufskonditionen und Lieferantenleistungen. Ihr eigenes Angebot braucht Ihre Verkaufspositionen, Montage, Nebenleistungen und eine fachliche Freigabe.
Wie ergänze ich Montage und Aufschlag?
Verwenden Sie eigene bestätigte Zeitansätze, Sätze und eine klar definierte Aufschlags- oder Margenregel. Prüfen Sie, welche Nebenkosten bereits enthalten sind.
Ist der PDF-Generator schon verfügbar?
Nein. Diese Seite beschreibt den Arbeitsprozess. Eine vollständige automatische Lieferanten-PDF-Kette wird nicht als fertige Funktion angeboten.
Kann ich jeden Lieferanten und jedes PDF verwenden?
Eine allgemeine Format- oder Lieferantengarantie wird nicht gegeben. Dateiqualität, Positionen und Kalkulationsregeln müssen an konkreten freigegebenen Beispielen geprüft werden.
Welchen Ablauf möchten Sie konkret prüfen?
Nennen Sie Software und Engpass. Für das Erstgespräch sind keine vertraulichen Dokumente nötig. Umfang, Datenwege und Start werden gemeinsam geklärt.
Unverbindliche Kontaktaufnahme · kein öffentlicher Selbsttest