Kanzlei-OS · Arbeitsablauf
Quellen und Zitate vor Verwendung prüfen
Vor Verwendung eines KI-Entwurfs muss die Kanzlei Tatsachenbelege und externe Rechtsquellen prüfen. Das sind zwei unterschiedliche Nachweise.
Welche Angaben Sie zuerst brauchen
Synthetischer Entwurf E1 enthält einen Vertragsbetrag, eine behauptete Zusage und einen Platzhalter für Rechtsprechung. Aktenbeleg V1 ist vorhanden.
Ein eigenes fiktives Beispiel
Alle Dokumente, Beträge und Fälle in diesem Beispiel sind synthetisch.
| Quelle | Eingabe oder Befund | Prüfbares Ergebnis |
|---|---|---|
| E1, Absatz 1; V1, Seite 2, § 3 | Preis 1.200 € | Am Original bestätigt |
| E1, Absatz 2 | „Gegenseite sagte Zahlung zu“ | Kein Aktenbeleg; Aussage bleibt offen |
| E1, Absatz 3 | „Urteil X bestätigt den Anspruch“ | Unbelegter Platzhalter; vor Verwendung entfernen oder verifizieren |
Die Prüfliste weist eine belegte Tatsachenangabe und zwei offene Aussagen aus. Ein externer Nachweis braucht tatsächliche Entscheidung, Gericht, Datum, Aktenzeichen und passende Fundstelle. Existenz und inhaltliche Tragfähigkeit werden anwaltlich geprüft.
So führt das Team den Vorgang weiter
- Alle Tatsachenbehauptungen und Zitate des Entwurfs sammeln.
- Aktenbelege am Original mit Seite oder Abschnitt überprüfen.
- Externe Rechtsquellen in verlässlicher Quelle öffnen; Zitat, Kontext und Anwendbarkeit prüfen.
- Nicht auffindbare oder unpassende Belege streichen beziehungsweise gesondert klären.
- Prüfstand und verwendete Fassung dokumentieren; Rechtsendprodukt anwaltlich freigeben.
Typische Fehler und offene Angaben
Eine echte Entscheidung kann eine Aussage dennoch nicht stützen. Ein KI-generiertes Aktenzeichen oder Zitat ist kein Beleg; unbekannte Quellen bleiben unbestätigt.
Der nächste Schritt mit Kanzlei-OS
Kanzlei-OS wird für einen bereits zahlenden Pilotkunden auf einer Entwicklungsumgebung entwickelt. Die Vorarbeit an Akten, Dokumenten und Aufgaben wird im vereinbarten Umfang geprüft. Anwaltliche Entscheidungen und Freigaben bleiben bei der Kanzlei. Der hier erläuterte Fachablauf dient als Grundlage für die Prüfung Ihres konkreten Bedarfs. Im Gespräch klären wir Datenwege, Arbeitsergebnis und notwendige Freigaben, bevor der Umfang vereinbart wird.
Wie soll Ihre Kanzlei Quellenprüfung und Entwurfsfreigabe im Pilot dokumentieren?
Beschreiben Sie zunächst den Engpass und Ihre heutige Software. Vor der Arbeit mit vertraulichen Unterlagen klären wir Zugriff, Verarbeitung und den passenden Übertragungsweg.
Häufige Fragen
Wie prüfen wir Quellen in KI-Entwürfen für die Kanzlei?
Die Prüfliste weist eine belegte Tatsachenangabe und zwei offene Aussagen aus. Ein externer Nachweis braucht tatsächliche Entscheidung, Gericht, Datum, Aktenzeichen und passende Fundstelle. Existenz und inhaltliche Tragfähigkeit werden anwaltlich geprüft.
Was muss vor der Weiterverarbeitung geklärt werden?
Eine echte Entscheidung kann eine Aussage dennoch nicht stützen. Ein KI-generiertes Aktenzeichen oder Zitat ist kein Beleg; unbekannte Quellen bleiben unbestätigt.
Einblick in die Arbeitsweise
Der Produktfilm zeigt die Arbeitsweise im Überblick. Den Umfang für Ihren konkreten Ablauf klären wir gemeinsam.